Risikoadjustierung
Was bedeutet Risikoadjustierung?
Frühgeborene unter 1.500 gEin Kind gilt als Frühgeborenes, wenn es vor Abschluss von 37 Schwangerschaftswochen geboren wird – also mindestens drei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin. Wenn ein Kind vor 32 Schwangerschaftswochen auf die Welt kommt, wiegt es in der Regel unter 1.500g. sollen in spezialisierten Standorten (in sogenannten Perinatalzentren) behandelt werden. Dort erhalten sie die bestmöglichste Behandlung, damit ein Erkranken oder Versterben der Kinder möglichst verhindert wird. Um die Qualität der medizinischen Versorgung in diesen Perinatalzentren darzustellen, werden die Behandlungsergebnisse der einzelnen Zentren verglichen. Besonders wichtig sind dabei das „Überleben von Frühgeborenen unter 1.500 g“ und das „Überleben von Frühgeborenen unter 1.500 g ohne schwere Erkrankung“. Frühgeborene unter 1.500 g können allerdings unterschiedliche Vorbelastungen haben, die sich auf diese Behandlungsergebnisse auswirken können. Diese Vorbelastungen werden auch Risiken genannt. Dazu gehört zum Beispiel, dass manche Kinder als Zwillinge oder Drillinge geboren werden. Andere wiegen ganz besonders wenigEinige Kinder sind zu leicht für ihr Alter, beispielsweise als Folge einer Unterversorgung im Mutterleib. und manche kommen mit einer FehlbildungAls schwere Fehlbildungen gelten beispielsweise eine mangelhafte Entwicklung der Lunge (Lungenhypoplasie) oder ein defektes Zwerchfell (Zwerchfellhernie). auf die Welt. Das Ziel jedes Perinatalzentrums ist es, dass die Frühgeborenen unter 1.500 g überleben und ohne eine schwere Erkrankung nach Hause entlassen werden können. Das ist für die Ärztinnen und Ärzte sowie das Pflegepersonal immer dann umso schwerer zu erreichen, je mehr Risiken die Kinder mitbringen. Vor allem Perinatalzentren mit besonderen Schwerpunkten behandeln häufiger schwerstkranke Kinder und haben dadurch möglicherweise schlechtere Behandlungsergebnisse. Das muss jedoch nicht heißen, dass sie die Frühgeborenen unter 1.500 g schlechter versorgen. Es kann an der erhöhten Schwierigkeit der Versorgung an sich liegen. Um diese unterschiedlichen Ausgangslagen bei der Beurteilung von Perinatalzentren zu berücksichtigen, wird eine zusätzliche Berechnung durchgeführt. Diese Berechnung wird RisikoadjustierungFür eine detaillierte Erläuterung der statistischen Hintergründe zur Risikoadjustierung bitte hier klicken genannt.
Wie funktioniert die Risikoadjustierung?
In einem ersten Schritt werden die potenziellen Risiken der Kinder für das Behandlungsergebnis identifiziert. Dazu werden die Vorbelastungen von Frühgeborenen unter 1.500 g ermittelt, die einen großen Einfluss etwa auf deren Überleben haben, vom behandelnden Perinatalzentrum selbst jedoch nicht beeinflusst werden können. Anschließend wird geprüft, ob diese Vorbelastungen tatsächlich im Zusammenhang mit dem Behandlungserfolg stehen. Wenn es einen Zusammenhang gibt, gelten sie als Risiken. Aktuell sind folgende Vorbelastungen als Risiko identifiziert worden:
- das Geschlecht des Kindes
- das AufnahmegewichtDas Aufnahmegewicht ist das Gewicht bei Aufnahme des Kindes auf die Neonatologie des Perinatalzentrums. Es beschreibt das Risiko zum Zeitpunkt der Aufnahme eines Kindes besser als das Geburtsgewicht. des Kindes
- die Abweichung des Aufnahmegewichtes des Kindes vom erwarteten GewichtHier wird der Unterschied zwischen dem tatsächlichen und dem erwarteten Aufnahmegewicht von Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht unter 1.500g gemessen. So kann bestimmt werden, ob ein Kind in etwa so viel wiegt, wie es entsprechend der Schwangerschaftsdauer und dem Geschlecht wiegen sollte. Die Erwartung an das Gewicht bemisst sich dabei am Reifealter (bei Aufnahme) und am Geschlecht des Kindes. Einige Kinder sind zu schwer für ihr Reifealter, beispielweise bedingt durch einen Diabetes der Mutter. Andere Kinder sind zu leicht, beispielsweise als Folge einer Unterversorgung im Mutterleib.
- das EntlassungsjahrDas Entlassungsjahr wurde zusätzlich aufgenommen, um nur Kinder des gleichen Jahres miteinander zu vergleichen. des Kindes
Schließlich wird eine BerechnungDie Berechnung (Risikoadjustierung) erfolgt mithilfe einer indirekten Standardisierung. Dies ist ein statistisches Verfahren, in dem eine beobachtete Anzahl in ein Verhältnis zu einer erwarteten Anzahl gesetzt werden kann. durchgeführt, in der die Einflüsse der Risiken auf die Behandlungsergebnisse herausgerechnet werden. Diese Berechnung wird als Risikoadjustierung bezeichnet. Sie erfolgt für die Behandlungsergebnisse „Überleben von Frühgeborenen unter 1.500 g“ und „Überleben von Frühgeborenen unter 1.500 g ohne schwere Erkrankung“. Mit der Risikoadjustierung ist es also möglich, die Versorgungsqualität unterschiedlicher Perinatalzentren zu vergleichen, obwohl die Zentren Frühgeborene unter 1.500 g mit unterschiedlichen Risiken behandeln.
Durch die Einbindung der risikoadjustierten Informationen zeigt die Umkreissuche auf www.perinatalzentren.org nun also Informationen über die Versorgungsqualität der Standorte an, die untereinander verglichen werden dürfen. Die angegebenen Qualitätswerte beziehen sich auf die Behandlungsergebnisse in allen Perinatalzentren in Deutschland. Ein Qualitätswert von 1 entspricht nach Risikoadjustierung einem durchschnittlichen Ergebnis. Ein Ergebnis unter 1 bedeutet, dass die Versorgungsqualität eines Perinatalzentrums schlechter ist als erwartet. Liegt der Wert über 1, so ist die Versorgungsqualität besser als erwartet. Zu jedem Perinatalzentrum wird außerdem eine risikoadjustierte Fallzahl angezeigt. Diese gibt unter Berücksichtigung der Vorbelastungen an, wie viele der Frühgeborenen unter 1.500 g dort in einem Jahr behandelt werden und liefert so einen Hinweis auf die Erfahrung des Zentrums.
Das Risiko eines Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht unter 1.500 g zu versterben oder eine schwere Erkrankung zu entwickeln, wird im Rahmen des Qualitätssicherungsverfahrens NeonatologieDurch die sogenannte einrichtungsübergreifende externe Qualitätssicherung (nach § 135a SGB V) wird die Qualität verschiedener Leistungsbereiche der Standorte gemessen. Dafür werden Daten erhoben und ausgewertet. Dies geschieht auch für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen. Die so generierten Daten dienen als Grundlage für die Informationsplattform www.perinatalzentren.org. erhoben.
Einige dieser Risiken verringern die Wahrscheinlichkeit zu überleben so stark, dass die betreffenden Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht unter 1.500 g komplett aus der Berechnung ausgeschlossen wurden. Dies betrifft:
- schwere oder tödliche (sogenannte letale) angeborene Erkrankungen
- primär palliativEine palliative Versorgung beschreibt eine schmerzlindernde Sterbebegleitung, ohne dass eine Heilung der Kinder angestrebt wird. versorgte Frühgeborene unter 1.500 g
- Kinder, die vor vollendeten 24 Schwangerschaftswochen geboren wurdenAuch diese Kinder bekommen in der Regel eine Sterbebegleitung (Palliativversorgung).
Folgende Risiken von Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht unter 1.500 g werden bei der Berechnung der Risikoadjustierung überprüft:
- das Geschlecht des Kindes
- das AufnahmegewichtDas Aufnahmegewicht ist das Gewicht bei Aufnahme des Kindes auf die Neonatologie des Perinatalzentrums. Es beschreibt das Risiko zum Zeitpunkt der Aufnahme eines Kindes besser als das Geburtsgewicht. des Kindes
- die Abweichung des Aufnahmegewichtes des Kindes von dem erwarteten GewichtHier wird der Unterschied zwischen dem tatsächlichen und dem erwarteten Aufnahmegewicht von Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht unter 1.500g gemessen. So kann bestimmt werden, ob ein Kind in etwa so viel wiegt, wie es entsprechend der Schwangerschaftsdauer und dem Geschlecht wiegen sollte. Die Erwartung an das Gewicht bemisst sich dabei am Reifealter (bei Aufnahme) und am Geschlecht des Kindes. Einige Kinder sind zu schwer für ihr Reifealter, beispielweise bedingt durch einen Diabetes der Mutter. Andere Kinder sind zu leicht, beispielsweise als Folge einer Unterversorgung im Mutterleib.
- das Vorliegen einer Mehrlingsschwangerschaft
- bisher gelebte Tage des Kindes bei der Aufnahme
- das EntlassungsjahrDas Entlassungsjahr wurde zusätzlich aufgenommen, um nur Kinder des gleichen Jahres miteinander zu vergleichen. des Kindes
Zunächst wird geprüft, ob sich diese vermuteten Risiken so auf die Behandlungsergebnisse auswirken, wie dies aus bisherigen Studien bekannt ist. Darüber hinaus wird die Sicherheit des Zusammenhangs geprüft. Es werden dann nur solche Risiken in die Berechnung der Risikoadjustierung aufgenommen, die mit großer Sicherheit (auch als statistisch signifikant bezeichnet) einen Zusammenhang mit dem Behandlungsergebnis aufweisen.
Das Modell zur Risikoadjustierung wird jährlich mit den aktualisierten DatenDie verwendeten Daten basieren auf den im Rahmen der gesetzlichen Qualitätssicherung erhobenen Neonataldaten der Perinatalzentren. der letzten fünf Jahre berechnet. Auch die Auswahl der Risikofaktoren wird jährlich überprüft. Aufgrund der aktuellen Überprüfungen mit Daten der Erfassungsjahre 2020 bis 2024 wurden alle oben genannten Risiken außer „bisher gelebte Tage des Kindes bei Aufnahme“ und „Vorliegen einer Mehrlingsschwangerschaft“ für die aktuelle Risikoadjustierung ausgewählt.
Bei einer Umkreissuche über www.perinatalzentren.org werden zwei Angaben zur Anzahl behandelter Frühgeborener unter 1.500 g in einem Perinatalzentrum ausgewiesen: Die „Fallzahl“ und die „risikoadjustierte Fallzahl“.
Die „Fallzahl“ eines Perinatalzentrums beschreibt zunächst die durchschnittliche Anzahl der behandelten Frühgeborenen unter 1.500 g pro Jahr. Sie wird auf Basis der letzten fünf Jahre errechnet und liefert Hinweise auf die Übung und Erfahrung der Ärztinnen und Ärzte sowie des Pflegepersonals einer Klinik mit der Behandlung dieser Frühgeborenen unter 1.500 g.
Der Pflege- und Behandlungsbedarf für ein Frühgeborenes unter 1.500 g steigt jedoch, je geringer die Überlebenswahrscheinlichkeit ist. So sind beispielsweise mehr Therapien, Eingriffe und ein höherer Pflegebedarf für schwer kranke Kinder zu erwarten. Gleichzeitig kann das medizinische Personal bei der Behandlung dieser Kinder viele Erfahrungen sammeln. Um diese unterschiedlichen Voraussetzungen der Perinatalzentren zu berücksichtigen, wird zusätzlich eine „risikoadjustierte Fallzahl“Die Risikoadjustierung der Fallzahl erfolgt, indem die erwartete Sterbewahrscheinlichkeit der Kinder eines Perinatalzentrums in ein Verhältnis zur Anzahl aller verstorbenen Kindern der Risikoadjustierung bundesweit gesetzt wird. Dieses Ergebnis wird dann um die Anzahl aller Frühgeborenen unter 1.500 g bundeweit vervielfacht. Je Standort wird diese Rechnung außerdem für die Gewichtsgruppen von „zwischen 1.250 und 1.499 g“ und „unter 1.250 g“ Geburtsgewicht durchgeführt. berechnet und dargestellt.
Vergleicht man nun diese beiden Zahlen miteinander, so kann eingeschätzt werden, ob ein Standort eher risikoreichere oder risikoärmere Kinder behandelt. Liegt die risikoadjustierte Fallzahl über der Fallzahl, so wurden im Vergleich zum DurchschnittsrisikoSind Fallzahl und risikoadjustierte Fallzahl für ein Perinatalzentrum gleich, dann entspricht das Risiko der dort behandelten Frühgeborenen unter 1.500 g dem Durchschnitt. risikoreichere Kinder behandelt. Liegt sie darunter, so lag das Risiko der dort behandelten Kinder unter dem Durchschnittsrisiko.
Diese Tabelle zeigt die Ergebnisse der Berechnungen der Risikoadjustierung zu den Erfassungsjahren 2020-2024. Diese werden im Jahr 2025 berichtet. Für jedes Risiko, das ein Kind haben kann, wurde gemessen, unter welchen Voraussetzungen das Kind eine bessere Chance hat zu überleben:
| Mädchen ↔ Jungen, Kinder ohne eindeutiges Geschlecht | Mädchen haben eine 1,7-fach höhere Chance zu überleben, als Jungen und Kinder ohne eindeutiges Geschlecht. |
| Hohes Aufnahmegewicht↔ niedriges Aufnahmegewicht |
Die Chance zu überleben steigt, je schwerer die Kinder bei der Aufnahme sind. Kinder mit einem Gewicht unter 400g bei der Aufnahme in ein Perinatalzentrum haben eine etwa 291-fach geringere Überlebenschance als Kinder mit einem Gewicht ab 1.300g bei der Aufnahme. |
| Aufnahmegewicht höher als erwartet ↔ Aufnahmegewicht niedriger als erwartet |
Hier wird der Unterschied zwischen dem tatsächlichen und dem erwarteten Aufnahmegewicht von Frühgeborenen gemessen. So kann bestimmt werden, ob ein Kind in etwa so viel wiegt, wie es entsprechend der Schwangerschaftsdauer und dem Geschlecht wiegen sollte. Die Erwartung an das Gewicht bemisst sich dabei am Alter (bei Aufnahme) und am Geschlecht des Kindes. Einige Kinder sind zu schwer für ihr Alter, beispielweise bedingt durch einen Diabetes der Mutter. Andere Kinder sind zu leicht, beispielsweise als Folge einer Unterversorgung im Mutterleib. Kinder, die bei der Aufnahme leichter sind als erwartet, haben eine etwa 2,4-fach höhere Überlebenschance als Kinder, deren tatsächliches Aufnahmegewicht dem erwarteten Aufnahmegewicht entspricht. Tendenziell weisen Kinder, die ein geringeres Aufnahmegewicht als erwartet haben, im Vergleich ein höheres Gestationsalter auf. Es sollte daher erwartet werden, dass dies mit einer höheren Überlebenschance einhergeht. Kinder, die bei der Aufnahme schwerer sind als erwartet, haben dagegen eine etwa 2,4-fach geringere Überlebenschance als Kinder, deren tatsächliches Aufnahmegewicht dem erwarteten Aufnahmegewicht entspricht. |
Frühgeborene haben demnach derzeit die beste Chance zu überleben, wenn sie weiblich sind und mit einem möglichst hohen Gewicht in ein Perinatalzentrum aufgenommen werden.
Diese Tabelle zeigt die Ergebnisse der Berechnungen der Risikoadjustierung zu den Erfassungsjahren 2020-2024. Diese werden im Jahr 2025 berichtet. Für jedes Risiko das ein Kind haben kann, wurde gemessen, unter welchen Voraussetzungen das Kind eine bessere Chance hat, ohne eine schwere Erkrankung zu überleben:
| Mädchen ↔ Jungen, Kinder ohne eindeutiges Geschlecht | Mädchen haben eine 1,7-fach höheren Chance ohne schwere Erkrankung zu überleben, als Jungen und Kinder ohne eindeutiges Geschlecht. |
| Hohes Aufnahmegewicht ↔ niedriges Aufnahmegewicht |
Die Chance, ohne schwere Erkrankung zu überleben steigt, je schwerer die Kinder bei der Aufnahme sind. Kinder mit einem Gewicht unter 400g bei der Aufnahme in ein Perinatalzentrum haben eine etwa 309-fach geringere Chance ohne eine schwere Erkrankung zu Überleben als Kinder mit einem Gewicht ab 1.300g bei der Aufnahme. |
| Aufnahmegewicht höher als erwartet ↔ Aufnahmegewicht niedriger als erwartet |
Hier wird der Unterschied zwischen dem tatsächlichen und dem erwarteten Aufnahmegewicht von Frühgeborenen gemessen. So kann bestimmt werden, ob ein Kind in etwa so viel wiegt, wie es entsprechend der Schwangerschaftsdauer und dem Geschlecht wiegen sollte. Die Erwartung an das Gewicht bemisst sich dabei am Alter (bei Aufnahme) und am Geschlecht des Kindes. Einige Kinder sind zu schwer für ihr Alter, beispielweise bedingt durch einen Diabetes der Mutter. Andere Kinder sind zu leicht, beispielsweise als Folge einer Unterversorgung im Mutterleib. Kinder, die bei der Aufnahme leichter sind als erwartet, haben eine etwa 2,4-fach höhere Chance, ohne schwere Erkrankung zu überleben als Kinder, deren tatsächliches Aufnahmegewicht dem erwarteten Aufnahmegewicht entspricht. Tendenziell weisen Kinder, die ein geringeres Aufnahmegewicht als erwartet haben, im Vergleich ein höheres Gestationsalter auf. Es sollte daher erwartet werden, dass dies mit einer höheren Überlebenschance einhergeht. Kinder, die bei der Aufnahme schwerer sind als erwartet, haben dagegen eine etwa 2,4-fach geringere Chance, ohne schwere Erkrankung zu überleben als Kinder, deren tatsächliches Aufnahmegewicht dem erwarteten Aufnahmegewicht entspricht. |
Frühgeborene haben demnach derzeit die besten Chancen ohne eine schwere Erkrankung zu überleben, wenn sie weiblich sind und mit einem möglichst hohen Gewicht in ein Perinatalzentrum aufgenommen werden.