Datengrundlage

Die Daten, die zur Auswertung verwendet werden, sind von den Perinatalzentren im Rahmen eines gesetzlich verpflichtenden Verfahrens zu dokumentieren. Diese Daten werden über Qualitätssicherungsstellen an das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) übermittelt.

Das IQTIG ist eine Stiftung mit Sitz in Berlin. Diese wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gegründet und damit beauftragt, die Daten der Webseite aufzubereiten und laienverständlich darzustellen.

Die auf der Webseite dargestellten Informationen werden vom IQTIG mithilfe eines eigens dafür entwickelten statistischen Verfahrens berechnet. Je nach Fallzahl, Standort oder Level des Perinatalzentrums, können die Krankenhäuser ein unterschiedliches Risikoprofil haben. Um einen fairen Vergleich der Ergebnisse zu erhalten, wird eine sogenannte Risikoadjustierung durchgeführt. Hierbei werden die verschiedenen Risiken wie das Gewicht oder das Geschlecht des Kindes berücksichtigt. Auf diese Weise kann die Behandlungsqualität miteinander verglichen werden. Eine ausführlichere Erläuterung der Risikoadjustierung finden Sie hier.

Jedes Perinatalzentrum ist verpflichtet, die Daten der letzten fünf Kalenderjahre an das IQTIG zu übermitteln. Eine Aktualisierung der Datengrundlage findet jährlich statt.

Die Daten werden anschließend vom IQTIG berechnet und aufbereitet und im Folgejahr auf der Webseite veröffentlicht.

Das IQTIG prüft, ob die übermittelten Daten vollzählig und vollständig sind. Hierfür übermitteln die Krankenhäuser ihre Abrechnungsdaten der Krankenhausfälle an das IQTIG.