Detailergebnisse des Krankenhausstandorts

  • Universitätsklinikum Jena
  • Bachstraße 18
  • 07743 Jena
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  • Entfernung (Luftlinie):
  • Durchschnittliche Fallzahl:59,6
  • Stufe:Level 1
  • Tabellendarstellung gemäß QFR-RL:2015-2019
  • Strukturabfrage:Download

Tabellen zur Ergebnisqualitätsdarstellung gemäß § 7 Abs. 1

Tabelle 1

Risikoprofil und Überleben der im Perinatalzentrum behandelten lebendgeborenen Kinder mit einem Geburtsgewicht<1500 Gramm. Dargestellt sind die Daten des letzten Kalenderjahrs sowie die kumulativen Ergebnisse der letzten 5 Jahre. Die Angaben werden aus dem Datensatz des Leistungsbereichs Neonatologie (NEO) der externen stationären Qualitätssicherung nach QSKH-RL generiert und bezüglich der Todesfälle einer Validierung anhand des Datensatzes gemäß § 21 KHEntgG unterzogen (siehe Anhang 3 zur Anlage 4 der QFR-RL).

Letztes Kalenderjahr 5-Jahres-Ergebnisse
Entlassungsjahr20192015-2019
BehandeltÜberlebtÜberlebende Kinder ohne schwerwiegende KomplikationenBehandeltÜberlebtÜberlebende Kinder ohne schwerwiegende Komplikationen
Anzahl der Kinder < 1500 g Geburtsgewicht
Aufschlüsselung nach Gestationsalter in vollendeten Schwangerschaftswochen (SSW, Anzahl)
22+0 bis 23+6 SSW< 4< 4< 4116< 4
24+0 bis 25+6 SSW1194524825
26+0 bis 27+6 SSW14107695853
28+0 bis 29+6 SSW11109777164
≥ 30+0 SSW988898681
Aufschlüsselung nach Geburtsgewicht in Gramm (Anzahl)
< 500 g7< 4< 41910< 4
500 bis 749 g864473727
750 bis 999 g161511807761
1000 bis 1249 g866595453
1250 bis 1499 g777939183
Kinder < 1500 g Geburtsgewicht mit speziellen Risikofaktoren (Anzahl)
Männlich; Anzahl282219160143117
Mehrlingskinder; Anzahl1195868068
Kinder mit schweren oder letalen angeborenen Fehlbildungen *; Anzahl < 4< 4125
Kinder < 1500 g Geburtsgewicht, die primär nicht kurativ, sondern palliativ versorgt wurden (Anzahl)
22+0 bis 23+6 SSW< 4< 4
ab 24+0 SSW**< 4< 4

* Gemäß Definitionen des Leistungsbereichs NEO
** Daten stehen erst ab dem Erfassungsjahr 2014 zur Verfügung und werden erst mit Beginn dieses Jahres dargestellt

Tabelle 2

Angaben zur frühen Ergebnisqualität von überlebenden Kindern: intraventrikuläre und periventrikuläre Hirnblutungen (IVH und PVH), Frühgeborenen-Retinopathie (ROP), nekrotisierende Enterokolitis (NEK) und bronchopulmonale Dysplasie (BPD, moderat oder schwer) bei Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht unter 1500 Gramm (g). Die Angaben beziehen sich auf alle im Berichtszeitraum im Datensatz des Leistungsbereichs Neonatologie (NEO) der externen stationären Qualitätssicherung nach QSKH-RL erfassten, im Perinatalzentrum behandelten und lebend entlassenen oder verlegten Kinder. Dargestellt sind die kumulativen Ergebnisse der letzten 5 Geburtsjahrgänge. Die Angaben werden aus dem Datensatz des Leistungsbereichs Neonatologie (NEO) der externen stationären Qualitätssicherung nach QSKH-RL generiert (siehe Anhang 1 zur Anlage 4 der QFR-RL).

Tab. 2 A Aufschlüsselung nach Geburtsgewicht
Daten der Kinder mit Entlassungsjahr 2015-2019

Geburtsgewichtsklasse< 500 g500 bis 749 g750 bis 999 g1000 bis 1249 g1250 bis 1499 g< 1500 g (Summe)
Anzahl der überlebenden Kinder < 1500 g Geburtsgewicht1037775491269
Anzahl der Kinder mit höhergradigen Hirnblutungen (IVH Grad 3 oder PVH)
Schädelsonographie durchgeführt1037765391267
davon IVH-Grad 3 oder PVH, hier entstanden oder erstmalig diagnostiziert < 457< 4< 417
Anzahl der Kinder mit einer höhergradigen Frühgeborenenretinopathie (ROP)
Untersuchung des Augenhintergrunds durchgeführt1036713857212
davon ROP-Grad 3 oder höher, hier entstanden oder erstmalig diagnostiziert < 4< 4< 4< 4< 47
Anzahl der Kinder mit einer nekrotisierenden Enterokolitis (NEK)
NEK Stadium II nach Bell oder höher, hier entstanden oder erstmalig diagnostiziert < 4< 4< 4< 4< 47
Anzahl der Kinder mit bronchopulmonaler Dysplasie (BPD, moderat oder schwer)
Bronchopulmonale Dysplasie (BPD, moderat oder schwer)678< 4< 423
Kommentar Krankenhausstandort:

Hinweis des G-BA: Der nachfolgende Kommentar beruht allein auf der Meinung des Krankenhausstandortes.

zu Untersuchung des Augenhintergrundes durchgeführt: Die hier aufgeführten Untersuchungszahlen beziehen sich nur auf Untersuchungen, die im leitliniendefinierten Zeitraum durchgeführt wurden. Von der Leitlinienempfehlung kann im Bedarfsfall abgewichen werden. So wurden an unserem Klinikum zwischen 2015-2019 insgesamt 33 zusätzliche Untersuchungen durchgeführt, die hier nicht aufgeführt sind.

Tab. 2 B Aufschlüsselung nach Gestationsalter
Daten der Kinder mit Entlassungsjahr 2015-2019

Gestationsalterklasse22+0 bis 23+6 SSW24+0 bis 25+6 SSW26+0 bis 27+6 SSW28+0 bis 29+6 SSW≥ 30+0 SSWSumme
Anzahl der überlebenden Kinder < 1500 g Geburtsgewicht648587186269
Anzahl der Kinder mit höhergradigen Hirnblutungen (IVH Grad 3 oder PVH)
Schädelsonographie durchgeführt648577185267
davon IVH-Grad 3 oder PVH, hier entstanden oder erstmalig diagnostiziert < 465< 4< 417
Anzahl der Kinder mit einer höhergradigen Frühgeborenenretinopathie (ROP)
Untersuchung des Augenhintergrunds durchgeführt647515553212
davon ROP-Grad 3 oder höher, hier entstanden oder erstmalig diagnostiziert < 45< 4< 4< 47
Anzahl der Kinder mit einer nekrotisierenden Enterokolitis (NEK)
NEK Stadium II nach Bell oder höher, hier entstanden oder erstmalig diagnostiziert < 44< 4< 4< 47
Anzahl der Kinder mit bronchopulmonaler Dysplasie (BPD, moderat oder schwer)
Bronchopulmonale Dysplasie (BPD, moderat oder schwer)< 413< 44< 423
Kommentar Krankenhausstandort:

Hinweis des G-BA: Der nachfolgende Kommentar beruht allein auf der Meinung des Krankenhausstandortes.

zu Untersuchung des Augenhintergrundes durchgeführt: Die hier aufgeführten Untersuchungszahlen beziehen sich nur auf Untersuchungen, die im leitliniendefinierten Zeitraum durchgeführt wurden. Von der Leitlinienempfehlung kann im Bedarfsfall abgewichen werden. So wurden an unserem Klinikum zwischen 2015-2019 insgesamt 33 zusätzliche Untersuchungen durchgeführt, die hier nicht aufgeführt sind.

Tabelle 3

Gemäß Anhang 4 zu Anlage 4 QFR-RL werden in den Tabellen 3A und 3B die Vollständigkeit und die Ergebnisse der entwicklungsdiagnostischen Nachuntersuchung ehemaliger Frühgeborener mit einem Geburtsgewicht unter 1500g, die im Perinatalzentrum versorgt wurden, im reifekorrigierten Alter von 2 Jahren dargestellt. Es liegen Hinweise vor, dass vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie Nachuntersuchungen, die ab März 2020 hätten erfolgen müssen, zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt wurden.

Vollständigkeitsanalyse und Ergebnisse der entwicklungsdiagnostischen Nachuntersuchung ehemaliger Frühgeborener mit einem Geburtsgewicht < 1500 g, die im Perinatalzentrum versorgt wurden, im reifekorrigierten Alter von 2 Jahren. Kinder, die zu einer speziellen Behandlung (z. B. Lasertherapie einer Retinopathie oder operative Therapie einer NEK) aus einer anderen Kinderklinik zuverlegt und wieder zurückverlegt wurden, werden lediglich durch die primär versorgende Klinik dokumentiert; kumulierte Darstellung der letzten 5 untersuchten Entlassungsjahrgänge „Reife-korrigiert“ bedeutet, dass das Kind 2 Jahre nach dem errechneten Geburtstermin untersucht wird.
Als blind werden Kinder bezeichnet, die auf optische Reize gar nicht oder die lediglich auf Lichtreize reagieren.
Als schwerhörig werden Kinder bezeichnet, die mit einem Hörgerät versorgt sind bzw. bei denen eine solche Versorgung geplant ist.
Die Diagnose einer schweren motorischen Retardierung („Zerebralparese“) erhalten alle Kinder, die mit korrigiert 2 Jahren mindestens eine der folgende Funktionsstörungen zeigen: unfähig zum freien Laufen (mindestens 3 Schritte) oder Leistungen in einem standardisierten Motoriktest unter der 1. Perzentilen bzw. mindestens 3 Standardabweichungen unter dem Mittelwert für das Alter; unfähig zum freien Sitzen; unfähig, die Hände selbst zur Nahrungsaufnahme zu nutzen; keine ausreichende Kopfkontrolle. Eine schwere mentale Retardierung liegt vor bei einer Unterschreitung der dreifachen Standardabweichung vom Mittelwert eines Entwicklungstest (z. B. MDI < 55 im Bayley II Test) oder wenn der Untersucher bei nicht durchführbarer standardisierter Entwicklungstestung (z. B. bei blinden Kindern) den Entwicklungsstand des Kindes derartig einschätzt.
Keine oder eine geringfügige mentale Retardierung liegt vor, wenn das Ergebnis in einem standardisierten Entwicklungstest nicht unterhalb der zweifachen Standardabweichung vom Mittelwert liegt (z. B. MDI ≥ 70 im Bayley II Test).

Tab. 3 A Aufschlüsselung nach Geburtsgewicht
Daten der Kinder mit Entlassungsjahr 2013-2017

Hinweis:

Für diesen Standort liegen keine ausreichenden Daten vor.

Kommentar Krankenhausstandort:

Hinweis des G-BA: Der nachfolgende Kommentar beruht allein auf der Meinung des Krankenhausstandortes.

Von den 2013-2017 entlassenen Kindern konnten jeweils mindestens 25 Kinder in den Jahren 2015-2019 nachuntersucht werden. Gründe des Nichtwahrnehmens der Untersuchung waren meist der Wunsch nach Unterlassung der Untersuchung durch die Eltern, sowie vereinzelt ein Wegzug, auch wenn das Universitätsklinikum Jena immer gerne einen Kontakt zu einem geeigneten Haus in der Nähe der Familie herstellt.

Tab. 3 B Aufschlüsselung nach Gestationsalter
Daten der Kinder mit Entlassungsjahr 2013-2017

Hinweis:

Für diesen Standort liegen keine ausreichenden Daten vor.

Kommentar Krankenhausstandort:

Hinweis des G-BA: Der nachfolgende Kommentar beruht allein auf der Meinung des Krankenhausstandortes.

Von den 2013-2017 entlassenen Kindern konnten jeweils mindestens 25 Kinder in den Jahren 2015-2019 nachuntersucht werden. Gründe des Nichtwahrnehmens der Untersuchung waren meist der Wunsch nach Unterlassung der Untersuchung durch die Eltern, sowie vereinzelt ein Wegzug, auch wenn das Universitätsklinikum Jena immer gerne einen Kontakt zu einem geeigneten Haus in der Nähe der Familie herstellt.