Detailergebnisse des Krankenhausstandorts

  • Universitätsklinikum Gießen und Marburg - Standort Gießen
  • Feulgenstraße 10-12
  • 35392 Gießen
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  • Entfernung (Luftlinie):
  • Durchschnittliche Fallzahl:88,8
  • Stufe:Level 1
  • Tabellendarstellung gemäß QFR-RL:2015-2019
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Tabellen zur Ergebnisqualitätsdarstellung gemäß § 7 Abs. 1

Tabelle 1

Risikoprofil und Überleben der im Perinatalzentrum behandelten lebendgeborenen Kinder mit einem Geburtsgewicht<1500 Gramm. Dargestellt sind die Daten des letzten Kalenderjahrs sowie die kumulativen Ergebnisse der letzten 5 Jahre. Die Angaben werden aus dem Datensatz des Leistungsbereichs Neonatologie (NEO) der externen stationären Qualitätssicherung nach QSKH-RL generiert und bezüglich der Todesfälle einer Validierung anhand des Datensatzes gemäß § 21 KHEntgG unterzogen (siehe Anhang 3 zur Anlage 4 der QFR-RL).

Letztes Kalenderjahr 5-Jahres-Ergebnisse
Entlassungsjahr20192015-2019
BehandeltÜberlebtÜberlebende Kinder ohne schwerwiegende KomplikationenBehandeltÜberlebtÜberlebende Kinder ohne schwerwiegende Komplikationen
Anzahl der Kinder < 1500 g Geburtsgewicht
Aufschlüsselung nach Gestationsalter in vollendeten Schwangerschaftswochen (SSW, Anzahl)
22+0 bis 23+6 SSW54< 431166
24+0 bis 25+6 SSW1054705329
26+0 bis 27+6 SSW96< 4887445
28+0 bis 29+6 SSW141310888166
≥ 30+0 SSW282420167158139
Aufschlüsselung nach Geburtsgewicht in Gramm (Anzahl)
< 500 g94< 440207
500 bis 749 g95< 4775929
750 bis 999 g15131011110277
1000 bis 1249 g986736657
1250 bis 1499 g242219143135115
Kinder < 1500 g Geburtsgewicht mit speziellen Risikofaktoren (Anzahl)
Männlich; Anzahl272015229194144
Mehrlingskinder; Anzahl221916157133104
Kinder mit schweren oder letalen angeborenen Fehlbildungen *; Anzahl 1156140
Kinder < 1500 g Geburtsgewicht, die primär nicht kurativ, sondern palliativ versorgt wurden (Anzahl)
22+0 bis 23+6 SSW< 46
ab 24+0 SSW**< 46

* Gemäß Definitionen des Leistungsbereichs NEO
** Daten stehen erst ab dem Erfassungsjahr 2014 zur Verfügung und werden erst mit Beginn dieses Jahres dargestellt

Kommentar Krankenhausstandort:

Hinweis des G-BA: Der nachfolgende Kommentar beruht allein auf der Meinung des Krankenhausstandortes.

Die dargestellten Prognoseparameter Überleben von Frühgeborenen und Überleben ohne schwerwiegende Komplikationen schließen alle Frühgeborenen ein, die mit vorbestehenden schweren Komplikationen in unsere Klinik verlegt wurden. Die Anpassung der Fallschwere in der hier vorliegenden Zusammenstellung erfolgt nicht bezüglich Erkrankungsbildern wie dem feto-fetalen Transfusionssyndrom oder intrauterin mit einem fetalchirurgischen Eingriff behandelten angeborenen Fehlbildungen oder angeborenen Herzfehlern, die in unserer Klinik überdurchschnittlich häufig betreut werden. Diese Erkrankungsbilder haben erheblichen Einfluss auf die Rate an schweren Erkrankungen bei Frühgeborenen.

Tabelle 2

Angaben zur frühen Ergebnisqualität von überlebenden Kindern: intraventrikuläre und periventrikuläre Hirnblutungen (IVH und PVH), Frühgeborenen-Retinopathie (ROP), nekrotisierende Enterokolitis (NEK) und bronchopulmonale Dysplasie (BPD, moderat oder schwer) bei Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht unter 1500 Gramm (g). Die Angaben beziehen sich auf alle im Berichtszeitraum im Datensatz des Leistungsbereichs Neonatologie (NEO) der externen stationären Qualitätssicherung nach QSKH-RL erfassten, im Perinatalzentrum behandelten und lebend entlassenen oder verlegten Kinder. Dargestellt sind die kumulativen Ergebnisse der letzten 5 Geburtsjahrgänge. Die Angaben werden aus dem Datensatz des Leistungsbereichs Neonatologie (NEO) der externen stationären Qualitätssicherung nach QSKH-RL generiert (siehe Anhang 1 zur Anlage 4 der QFR-RL).

Tab. 2 A Aufschlüsselung nach Geburtsgewicht
Daten der Kinder mit Entlassungsjahr 2015-2019

Geburtsgewichtsklasse< 500 g500 bis 749 g750 bis 999 g1000 bis 1249 g1250 bis 1499 g< 1500 g (Summe)
Anzahl der überlebenden Kinder < 1500 g Geburtsgewicht205910266135382
Anzahl der Kinder mit höhergradigen Hirnblutungen (IVH Grad 3 oder PVH)
Schädelsonographie durchgeführt16539963127358
davon IVH-Grad 3 oder PVH, hier entstanden oder erstmalig diagnostiziert < 467< 4< 417
Anzahl der Kinder mit einer höhergradigen Frühgeborenenretinopathie (ROP)
Untersuchung des Augenhintergrunds durchgeführt1853944863276
davon ROP-Grad 3 oder höher, hier entstanden oder erstmalig diagnostiziert 10154< 4< 429
Anzahl der Kinder mit einer nekrotisierenden Enterokolitis (NEK)
NEK Stadium II nach Bell oder höher, hier entstanden oder erstmalig diagnostiziert < 4< 4< 4< 4< 4< 4
Anzahl der Kinder mit bronchopulmonaler Dysplasie (BPD, moderat oder schwer)
Bronchopulmonale Dysplasie (BPD, moderat oder schwer)1118125< 448
Kommentar Krankenhausstandort:

Hinweis des G-BA: Der nachfolgende Kommentar beruht allein auf der Meinung des Krankenhausstandortes.

Die dargestellten Prognoseparameter Überleben von Frühgeborenen und Überleben ohne schwerwiegende Komplikationen schließen alle Frühgeborenen ein, die mit vorbestehenden schweren Komplikationen in unsere Klinik verlegt wurden. Die Anpassung der Fallschwere in der hier vorliegenden Zusammenstellung erfolgt nicht bezüglich Erkrankungsbildern wie dem feto-fetalen Transfusionssyndrom oder intrauterin mit einem fetalchirurgischen Eingriff behandelten angeborenen Fehlbildungen oder angeborenen Herzfehlern, die in unserer Klinik überdurchschnittlich häufig betreut werden. Diese Erkrankungsbilder haben erheblichen Einfluss auf die Rate an schweren Erkrankungen bei Frühgeborenen.

Tab. 2 B Aufschlüsselung nach Gestationsalter
Daten der Kinder mit Entlassungsjahr 2015-2019

Gestationsalterklasse22+0 bis 23+6 SSW24+0 bis 25+6 SSW26+0 bis 27+6 SSW28+0 bis 29+6 SSW≥ 30+0 SSWSumme
Anzahl der überlebenden Kinder < 1500 g Geburtsgewicht16537481158382
Anzahl der Kinder mit höhergradigen Hirnblutungen (IVH Grad 3 oder PVH)
Schädelsonographie durchgeführt13487180146358
davon IVH-Grad 3 oder PVH, hier entstanden oder erstmalig diagnostiziert < 449< 4< 417
Anzahl der Kinder mit einer höhergradigen Frühgeborenenretinopathie (ROP)
Untersuchung des Augenhintergrunds durchgeführt1549677273276
davon ROP-Grad 3 oder höher, hier entstanden oder erstmalig diagnostiziert 5167< 4< 429
Anzahl der Kinder mit einer nekrotisierenden Enterokolitis (NEK)
NEK Stadium II nach Bell oder höher, hier entstanden oder erstmalig diagnostiziert < 4< 4< 4< 4< 4< 4
Anzahl der Kinder mit bronchopulmonaler Dysplasie (BPD, moderat oder schwer)
Bronchopulmonale Dysplasie (BPD, moderat oder schwer)71618< 4448
Kommentar Krankenhausstandort:

Hinweis des G-BA: Der nachfolgende Kommentar beruht allein auf der Meinung des Krankenhausstandortes.

Die dargestellten Prognoseparameter Überleben von Frühgeborenen und Überleben ohne schwerwiegende Komplikationen schließen alle Frühgeborenen ein, die mit vorbestehenden schweren Komplikationen in unsere Klinik verlegt wurden. Die Anpassung der Fallschwere in der hier vorliegenden Zusammenstellung erfolgt nicht bezüglich Erkrankungsbildern wie dem feto-fetalen Transfusionssyndrom oder intrauterin mit einem fetalchirurgischen Eingriff behandelten angeborenen Fehlbildungen oder angeborenen Herzfehlern, die in unserer Klinik überdurchschnittlich häufig betreut werden. Diese Erkrankungsbilder haben erheblichen Einfluss auf die Rate an schweren Erkrankungen bei Frühgeborenen.

Tabelle 3

Gemäß Anhang 4 zu Anlage 4 QFR-RL werden in den Tabellen 3A und 3B die Vollständigkeit und die Ergebnisse der entwicklungsdiagnostischen Nachuntersuchung ehemaliger Frühgeborener mit einem Geburtsgewicht unter 1500g, die im Perinatalzentrum versorgt wurden, im reifekorrigierten Alter von 2 Jahren dargestellt. Es liegen Hinweise vor, dass vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie Nachuntersuchungen, die ab März 2020 hätten erfolgen müssen, zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt wurden.

Vollständigkeitsanalyse und Ergebnisse der entwicklungsdiagnostischen Nachuntersuchung ehemaliger Frühgeborener mit einem Geburtsgewicht < 1500 g, die im Perinatalzentrum versorgt wurden, im reifekorrigierten Alter von 2 Jahren. Kinder, die zu einer speziellen Behandlung (z. B. Lasertherapie einer Retinopathie oder operative Therapie einer NEK) aus einer anderen Kinderklinik zuverlegt und wieder zurückverlegt wurden, werden lediglich durch die primär versorgende Klinik dokumentiert; kumulierte Darstellung der letzten 5 untersuchten Entlassungsjahrgänge „Reife-korrigiert“ bedeutet, dass das Kind 2 Jahre nach dem errechneten Geburtstermin untersucht wird.
Als blind werden Kinder bezeichnet, die auf optische Reize gar nicht oder die lediglich auf Lichtreize reagieren.
Als schwerhörig werden Kinder bezeichnet, die mit einem Hörgerät versorgt sind bzw. bei denen eine solche Versorgung geplant ist.
Die Diagnose einer schweren motorischen Retardierung („Zerebralparese“) erhalten alle Kinder, die mit korrigiert 2 Jahren mindestens eine der folgende Funktionsstörungen zeigen: unfähig zum freien Laufen (mindestens 3 Schritte) oder Leistungen in einem standardisierten Motoriktest unter der 1. Perzentilen bzw. mindestens 3 Standardabweichungen unter dem Mittelwert für das Alter; unfähig zum freien Sitzen; unfähig, die Hände selbst zur Nahrungsaufnahme zu nutzen; keine ausreichende Kopfkontrolle. Eine schwere mentale Retardierung liegt vor bei einer Unterschreitung der dreifachen Standardabweichung vom Mittelwert eines Entwicklungstest (z. B. MDI < 55 im Bayley II Test) oder wenn der Untersucher bei nicht durchführbarer standardisierter Entwicklungstestung (z. B. bei blinden Kindern) den Entwicklungsstand des Kindes derartig einschätzt.
Keine oder eine geringfügige mentale Retardierung liegt vor, wenn das Ergebnis in einem standardisierten Entwicklungstest nicht unterhalb der zweifachen Standardabweichung vom Mittelwert liegt (z. B. MDI ≥ 70 im Bayley II Test).

Tab. 3 A Aufschlüsselung nach Geburtsgewicht
Daten der Kinder mit Entlassungsjahr 2013-2017

Hinweis:

Für diesen Standort liegen keine ausreichenden Daten vor.

Kommentar Krankenhausstandort:

Hinweis des G-BA: Der nachfolgende Kommentar beruht allein auf der Meinung des Krankenhausstandortes.

Die Nachsorgequote beträgt 76,9%. Bei 75 Kindern lehnten die Eltern eine Untersuchung des Kindes ab bzw. konnte nach Wohnortwechsel die neue Adresse nicht erhoben werden bzw. konnte aufgrund des Datenschutzes das Testergebnis nicht ermittlet werden. 10 Untersuchungen konnten wegen der Corona-Pandemie nicht durchgeführt werden. Bei den Kindern mit Zerebralparese hatten 10 Kinder eine Spina bifida aperta, eine Porenzephalie intrauteriner Genese oder ein Syndrom mit neurologischer Beeinträchtigung. Bei den Kindern mit schwerer mentaler Retardierung hatten 16 Kinder ein Syndrom mit neurologischer Beeinträchtigung, eine Porenzephalie intrauteriner Genese oder verweigerten die Testung.

Tab. 3 B Aufschlüsselung nach Gestationsalter
Daten der Kinder mit Entlassungsjahr 2013-2017

Hinweis:

Für diesen Standort liegen keine ausreichenden Daten vor.

Kommentar Krankenhausstandort:

Hinweis des G-BA: Der nachfolgende Kommentar beruht allein auf der Meinung des Krankenhausstandortes.

Die Nachsorgequote beträgt 76,9%. Bei 75 Kindern lehnten die Eltern eine Untersuchung des Kindes ab bzw. konnte nach Wohnortwechsel die neue Adresse nicht erhoben werden bzw. konnte aufgrund des Datenschutzes das Testergebnis nicht ermittlet werden. 10 Untersuchungen konnten wegen der Corona-Pandemie nicht durchgeführt werden. Bei den Kindern mit Zerebralparese hatten 10 Kinder eine Spina bifida aperta, eine Porenzephalie intrauteriner Genese oder ein Syndrom mit neurologischer Beeinträchtigung. Bei den Kindern mit schwerer mentaler Retardierung hatten 16 Kinder ein Syndrom mit neurologischer Beeinträchtigung, eine Porenzephalie intrauteriner Genese oder verweigerten die Testung.